Alle Einsatzkräfte von THW, DRK, Feuerwehr und Polizei haben den Einsatzort verlassen.
Der Einsatz ist offiziell beendet.
Der Bauhof Lauterbach ist vor Ort und sperrt den gesamten Brandbereich großflächig ab,
sodass kein Auto mehr durchfahren kann.
Für Fußgänger bleibt der Bereich weiterhin freigegeben.
Verkehrshinweis:
Der Marktplatz bleibt zwischen den Hausnummern 37 und 43 voll gesperrt.
Die Bahnhofstraße ist ab der Volksbank sowie der Bereich um die Stadtkirche weiterhin gesperrt.
Bitte den ausgeschilderten Umleitungen folgen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte für ihre außerordentlich engagierte und lange Arbeit. Ihr Einsatz war herausragend und hat Schlimmeres verhindert.
Zusammenfassung:
In der Lauterbacher Altstadt kam es zu einem schweren Großbrand, bei dem mehrere
Fachwerkhäuser betroffen waren. Rund 300 Einsatzkräfte aus Lauterbach und umliegenden
Kommunen waren über viele Stunden im Einsatz. Durch intensive Löscharbeiten und
Sicherungsmaßnahmen konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert werden.
Der Einsatz ist nun beendet, die Nachsicherung und Absperrungen laufen weiter.
Vier Fachwerkhäuser in Flammen – 300 Einsatzkräfte im Einsatz
Am Mittwochabend kam es in der Lauterbacher Altstadt zu einem verheerenden Großbrand. Das Feuer brach nach ersten Erkenntnissen im Restaurant „Agbaba“ am Marktplatz 39 aus und griff rasch auf mehrere angrenzende Fachwerkhäuser über. Die Rauchwolken waren weit über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar.
Rund 300 Einsatzkräfte aus Lauterbach und umliegenden Kommunen kämpften unter extremen Bedingungen gegen die Flammen. Die enge Altstadtbebauung erschwerte die Löscharbeiten erheblich. Mehrere Drehleitern aus Lauterbach, Alsfeld und Schlitz sowie ein Teleskopmast kamen zum Einsatz.
Durch intensive Kühlmaßnahmen konnte ein Übergreifen auf weitere historische Gebäude verhindert werden. Zahlreiche Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung warnte die Polizei, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Glücklicherweise gab es keine Schwerverletzten. Vier Personen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und wurden vor Ort medizinisch betreut. Der entstandene Schaden wird als Millionenschaden eingestuft.
Laut Bürgermeister Holger Marx handelt es sich um eine „Katastrophe für Lauterbach“. Er lobte das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehren.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich bis in die Nacht andauern.